kochen für polly_neu

In dem Buch berichten wir aus dem Familien-Alltag mit der zweijährigen Polly, in dem wir selten Zeit und Muße haben, aufwändig zu kochen. Mir war es wichtig, es ohne den erhobenen Oecotrophologen-Zeigefinger zu schreiben, sondern so realitätsnah wie möglich. Also nicht: so soll’s sein, sondern: so ist es. Herausgekommen ist ein Erfahrungsbericht, an dem auch mein Mann mitgeschrieben hat, weil er während seiner Elternzeit für die warmen Mahlzeiten zuständig war und die Übergangsphase zum richtigen Essen meistern musste.

Kleine Kinder essen einseitig. Sie sitzen mitunter mit einem paranoiden Sortierwahn am Tisch, und an manchen Tagen mögen sie überhaupt nicht essen. Uns hat das manchmal gestresst und manchmal auch genervt, weil wir gerne essen und nicht nur Nudeln mit Erbsen.

Die Auswahl der Rezepte spiegelt wieder, was wir innerhalb eines guten Jahres verspeist haben. Gerichte zum Übergang zum richtigen Essen sind dabei, denn die Idee zum Buch kam mir, als unsere Tochter etwa zehn Monate alt war. Bei Manuskriptabgabe war sie gerade zwei geworden. Neben den Gerichten, die mit wenigen Zutaten für die Eltern erwachsenengerecht werden, verraten wir z.B. auch, dass Kürbis-Gnocchi aus dem Kühlregal super schmecken und dass Polly gerne ganz Einfaches, wie beispielsweise Backerbsensuppe isst.

Kochen für Polly, TRIAS 2013
ISBN: 978-3-830-46813-4

Polly in der Presse:
Ernährungsumschau (Organ der Deutschen Gesellschaft für Ernährung), November 2013
Stuttgarter Zeitung, Dezember 2013